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Mainau ist eine Insel und liegt im nordwestlichen Teil des Bodensees dem Überlinger See an der Oberschwäbischen Barockstrasse. Sie ist etwa 45 Hektar groß. Vom Überlinger See ist sie von dem Südufer aus über eine Brücke zu erreichen und hat einen eigenen Schiffsanleger. Die nächstgrößeren Städte sind Konstanz, Meersburg und Überlingen. Die Insel gehört zm Stadtteil Litzelstetten-Mainau der Stadt Konstanz und befindet sich im Besitz der schwedischstämmigen Adelsfamilie Benadotte. Durch das günstige Bodenseeklima wachsen auf Mainau Palmen und andere mediterrane Pflanzen im Schlosspark. Mainau wird deshalb auch die Blumeninsel im Bodensee genannt. Sie ist für Tourismus zugänglich und ein bekanntes Ausflugsziel beim Bodensee Urlaub .
Ausser Gartenanlagen gibt es auf auch noch ein Schmetterlingshaus mit frei umherfliegenden vor allem südamerikanischen Schmetterlingen, ein Pfauenauge und einige gastronomische Einrichtungen. Für Kinder gibt es einen Spielplatz mit Flössen und einen Streichelzoo mit Ziegen und Ponys.
Geschichte JungsteinzeitDie ertsen Siedlungsspuren stammen aus der Jungsteinzeit ca 3000 v. Ch. 15 v.Ch. unterwarfen die Römer die kelten und nutzten die insel für eine Schiffswerft. und eine Flottenstation der römischen Bodenseekriegsflotte. Das Kloster Reichenau besaß die Insel vom 9. -13. Jahrhundert danach ging sie an die Deutschordensritter.
18. Jahrhundert Der Ordensbaumeister Johann Casper Bagnato hat im Jahr 1732 die barocke Kirche St. Marien und das Barockschloss bauen lassen. Die Fresken der Kirche wurden 1737/1738 von Franz Josef Spiegler angelegt. Durch die Säkularisation 1806 unter Napoleon verlor der Deutsche Orden auch die Mainau. Bis dei Insel 1853 vom badischen Großherzog Friedrich I. als Sommersitz erworben wurde, wechselten verschiedene Privatbesitzer. Friedrich I. ließ sie durch seinen Hofgärtner Chr. Schlichter und Ludwig Eberling umgestalten. Sie legten Alleen, Gärten, ein Arboretum und ein neues Wegesystem an. Mediterrane Pflanzen wurden beschafft. Diese Ideen verdankt Mainau sein heutiges Aussehen. Blütenpracht Die Insel Mainau gelangte durch eine Erbschaft in den Besitz des schwedischen Königshauses. 1929 gelangte es in den Privatbesitz von lennart Graf Bernadotte. Dieser zog sich nach seinem Austritt aus dem Königshaus von Schweden im Jahr 1932 auf die Insel zurück und liess sie zur heutigen Blumeninsel ausbauen. Die Insel wird verwaltet von von der Insel Mainau GmbH deren Stammkapital zu 99% im Besitz der Stiftung und zu 1% im Besitz der Familie Bernadotte ist. Die Insel Mainau GmbH ist ein Privatunternejmen ohne öffentliche Subventionen. Von 1981-2006 war Gräfin Sonja Bernadotte Geschäftsführerin der GmbH. 2007 kamen 1,2 mio Touristen auf die Insel. Auf der Insel finden regelmäßig Ausstellungen und Konzerte statt. Für die Saison 2007 verwandelte der Künstler Stefan Szczesny das Gesamtkunstwerk Ein Traum vom irdischen Paradies im Rahmen eines Kunstprojektes.
Blumeninsel Mainau Park und Gärten haben von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Preise von 14. März - 26. Oktober 2008 Erwachsene 13,90 Schüler ab 13 Studenten 7,50 Familientagesticket 28,90 Sonnenuntergangsticket ab 17 Uhr 1/2 Preis Jahreskarte Erwachsene 32,00 Senioren 32,00 Familien 62,00 Schüler 21,00 27.Oktober -19. März Erwachsene 6,50 Schüler 3,20 Gruppen 6,50 Was hat die Blumeninsel zu bieten? Die Blumeninsel lädt zu Spaziergängen ein. Eine große Auswahl von zum Teil tropischen Blumen und Palmen sind dort angelegt. Außerdem ein zahlreiches Angebot an Gastronomie. Für Kinder gibt es das Kinderland. Auf einem 200 Quadratmeter großen Spielplatz können die Kinder toben und spielen. Außerdem gibt es die Wasserwelt, einen Bauernhof, einen Streichelzoo, Ponyreiten und die grüne Schule. Am 3. April 2007 wurde die Wasserwelt im Kinderland Mainau eröffnet. Es ist ein Spielplatz für die Kleinen, aber auch die Großen haben ihre Freude daran. Eine Pfahlhaussiedlung gruppiert sich um einen See, in dessen Mitte sich eine Insel befindet. Es soll die Bodenseeregion vergangener Zeit widerspiegeln. Die einzelnen Häuser und Türme am Bodensee können auf unterschiedliche Weise erreicht werden, ohne den Boden zu berühren. Die Seeseiten sind über Flösse oder Seilfähren zu erreichen. Auf dem Spielhügel lässt sich Prima mit "fließendem Wasser" experimentieren. Die großen Sandflächen sind als Matshbereiche gestaltet. Schmetterlingshaus Seit Anfang 2000 gibt es in etwa 1000 qm hunderte von farbenprächtigen Exemplaren. Die Tiere fliegen frei um die Besucher herum.
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